Was ist Duplicate Content? So erkenne ich doppelte Inhalte vermeide sie!

Duplicate Content

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Duplicate Content ist das Problem vieler Webseiten. Kein Wunder, dass Duplicate Content eines der wichtigsten Themen der Suchmaschinenoptimierung ist. Erfahrungsgemäß sind vor allem ältere Webseiten mit einer langjährigen SEO-Geschichte davon betroffen. Es gibt ganz unterschiedliche Formen von Duplicate Content oder „Duplizierter Content“. Und nicht immer sind doppelte Inhalte auf Anhieb zu erkennen. Duplicate-Content – das sind identische, fast identische Inhalte, die hinter unterschiedlichen URLs hinterlegt sind. Viele Autoren meinen, dass sie einen Text nur ein wenig umschreiben müssen, den Satzaufbau verändern, Sätze neu zusammenstellen, um dann unique oder einzigartigen Content zu produzieren. Was für ein Irrtum – schließlich ist auch „Near Duplicate Content“ für die Suchmaschinen ein Verstoß, der oft nicht ohne Folgen bleibt! Suchmaschinen können doppelte Inhalte schnell erkennen – ein Verstoß, der eine Abstrafung zur Folge haben kann!

Auch „Near Duplicate Content“ bleibt nicht ohne Folgen!

Duplicate Content ist aber nicht immer gleich Duplicate Content. Es gibt durchaus Unterschiede – so zum Beispiel:

  • So sieht Google Übersetzungen in der Regel nicht als Duplicate Content an. Das würde auch keinen Sinn ergeben, da Seitenbetreiber, die sich mit ihrem Angebot international ausgerichtet haben, ihren Content übersetzen müssen. Für diese Bemühungen will Google keinen Seitenbetreiber abstrafen – im Gegenteil.
  • Presseartikel, die veröffentlicht werden, befinden sich nach der Veröffentlichung sowohl auf der Ursprungs-Webseite als auch auf zahlreichen Presseportalen, Blogs, Foren, in sozialen Netzwerken, … Auch hier handelt es sich nicht um Duplicate Content. Es liegt in der „Natur“ der Pressemitteilung oder des SEO-Artikels, dass er eine möglichst große Reichweite erzielen soll. Je besser der Text, je besser die eingebundenen Bilder und Videos, umso größer die Reichweite. Grundsätzlich unterstützt Google diese Vorgehensweise. Die Vorgehensweise muss jedoch im Blick auf die Veröffentlichung klar strukturiert sein.
  • Auch fallen unterschiedliche Seiten mit gleichen Seitentiteln und Beschreibungen (Descriptions) nicht unter Duplicate Content.
    Ein besonderes Problem ist für Google also externer Duplicate Content. Wie schnell doppelte Inhalte entstehen können, kann man bei Webshops feststellen. Werden Beschreibungen oder Texte von und über bestimmte Produkte einfach übernommen, entsteht Duplicate Content.

Wie stellt Google Duplicate Content überhaupt fest?

Gleich an mehreren Stellen kann Google doppelte Inhalte ausmachen: Beim Scheduling, bei der Indexierung der Webseite, beim Crawling-Prozess. Die Konsequenzen fallen ganz unterschiedlich aus. Vor allem bei externen doppelten Inhalten kann eine Bestrafung erfolgen. Die Arbeit eines SEO-Managers wird durch doppelte Inhalte massiv erschwert. Die Ursache, weshalb die Sichtbarkeit einer Webseite trotz bester Rahmenbedingungen nicht anwächst, kann auf Duplicate Content zurückzuführen sein.

Unser Fazit: Google möchte doppelte Inhalten nicht mehrfach indexieren. Und schon gar nicht möchte Google ein und demselben User dieselben Inhalte präsentieren. Google möchte dem Suchenden einen Mehrwert bieten. Außerdem stören doppelte Inhalte die Bewertung einer Seite durch den Algorithmus. Duplicate Content sollte sowohl intern als auch extern unbedingt vermieden werden.

FAQ

Wie kommt es zu doppelten Inhalten?
Duplicate Content ist doppelter Inhalt, der also auf einer anderen Webseite genauso vorhanden ist. Die andere Webseite kann sogar eine Unterseite des eigenen Online-Auftritts sein. Da Duplicate Content von der Suchmaschine erkannt und negativ bewertet wird, ist er selbst bzw. sein Crawlen strikt zu vermeiden, was im eigenen Online-Auftritt (Webseite mit Unterseiten) durch einen Nofollow-Link realisiert werden kann. Auch Webseiten, die unter http://website.com und gleichzeitig unter http://www.website.com zu erreichen sind, weisen für den Google-Bot Duplicate Content auf. Dieses Problem lässt sich durch eine Weiterleitung von einer der beiden Seiten auf die andere inklusive HTTP-Statuscode 301 bzw. mit einem Canonical Link lösen. Solche Probleme bearbeiten spezialisierte Agenturen beim technischen Webdesign. Problematischer ist das Kopieren von Inhalten anderer Webseiten. Mit dem Tool CopyScape sind solche Kopien zu erkennen, es genügt die Wiederholung von einigen Worten (rund sechs bis sieben) eines anderen Textes. Diesen Duplicate Content strafen Suchmaschinen ab. Inhalte in mehreren Sprachen werten die Suchmaschinen nicht als Kopie, auch korrekte Textzitate mit Quellen-/Autorenangabe werden akzeptiert.

Was sind die Folgen von Duplicate Content?
Suchmaschinen bewerten Duplicate Content abseits der genannten Fälle und Regeln als Betrugsversuch. Sie wollen einzigartige Inhalte ausliefern und daher sowohl Plagiate als auch alle Manipulationsversuche unterbinden. Davon abgesehen kann Duplicate Content ernsthaft Urheberrechte verletzen. In der Praxis ist allerdings wenigstens redundanter Inhalt kaum zu vermeiden, weil über die meisten Themen schon in irgendeiner Form geschrieben wurde. Daher bestraft Google auch nicht jede Art von Duplicate Content sofort und drastisch. Vielmehr sind die Algorithmen so beschaffen, dass sie eine Häufung von inhaltlichen Wiederholungen auf einer Webseite allmählich erkennen und die Seite damit im Ranking sinkt. Auch eine sehr umfangreiche Duplizierung – etwa eines viele Seiten langen wissenschaftlichen Dokuments mit Grafiken etc. – würde wohl sofort erkannt werden. Das ist durchaus problematisch, weil manche Webseitenbetreiber technische oder juristische Fachaussagen treffen und dafür entsprechenden Inhalt einstellen müssen, der irgendwo im Netz schon existiert.

Wie vermeidet man Duplicate Content?
Spezialisierte Autoren sind imstande, diese Texte so umzuschreiben, dass gehäufte Wortwiederholungen nicht vorkommen. Der fertige Text wird dann mit CopyScape einer Überprüfung auf eventuelle Duplikate unterzogen.

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